Tagungsbeitrag

Titel Analyse der Randzoneneigenschaften eines 100Cr6 Wälzlagerrings in Abhängigkeit der Prozesskraft beim maschinellen Oberflächen-hämmern
Autor R. Mannens*, R. Hild, D. Trauth, P. Mattfeld, T. Bergs
Infos zum Autor

Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen,
Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren, Campus-Boulevard 30,
52074 Aachen
R. Mannens*, M.Sc. RWTH; R. Hild, M.Sc. RWTH; Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. D. Trauth; Dr.-Ing. P. Mattfeld; Prof. Dr.-Ing. T. Bergs
*R.Mannens@wzl.rwth-aachen.de, Tel: 0241 – 80 28244

Inhalt Wälzlager sind in einem großen Einsatzspektrum weit verbreitet und bilden ein grundlegendes Element vieler Werkzeugmaschinen, wobei der Wälzlagerstahl 100Cr6 häufig den Grundwerkstoff darstellt. Für schnelldrehende Lager mit hohen Belastungen, wie es beispielsweise bei Spindellagern von Bearbeitungsmaschinen der Fall ist, ist eine hohe Verschleiß- und Ermüdungsfestigkeit von großer Bedeutung. Die äußere Randzone der Lagerringe ist dabei der am stärksten belastete Bereich. Die hohen Belastungen entstehen durch tribologische Beanspruchungen und die resultierende Reibung hat einen Verschleiß der Bauteile zur Folge. Ein starker Verschleiß begünstigt oftmals Mikrorissbildung, welche schlussendlich eine Werkstoffermüdung zur Konsequenz hat. Mittels gezielter Randzonenbearbeitung durch umformtechnische Fertigungsverfahren wie das maschinelle Oberflächenhämmern (MOH) können tribologische Systeme gezielt eingestellt, Ermüdungserscheinungen reduziert und die Dauerfestigkeit von unter Wälzbelastung stehenden Bauteilen signifikant verbessert werden. Gegenstand dieser Arbeit ist daher die grundlegende Untersuchung des MOH-Einflusses auf die Randzonenmorphologie eines 100Cr6-Wälzlagerstahls.
Datum 2018